Der Mensch im Zentrum

VON ANDREAS TÖRÖK



„Wir sind in einer Welt der kontinuierlichen Transformation angekommen, die von kurzen Implementierungszyklen, agilen Projekten und Evergreen-Technologien geprägt ist“, stellt Andreas Török fest. Der rasante Wandel sorge für Unsicherheit und bereite CIOs, die für die IT-Strategie verantwortlich sind, gewaltige Sorgen.

Doch Andreas Török ist optimistisch: „Ich glaube fest daran, dass dieser Wandel auch eine große Chance darstellt. Digitale Technologien und Prozesse können als Katalysator die Entwicklung von Workstyles und praktischen Arbeitsabläufen radikal beschleunigen. Und das ermöglicht Menschen, schneller zu handeln, effektiver zu arbeiten, Chancen zu ergreifen, Probleme zu lösen und die Erwartungen der Kunden zu übertreffen." Diese Entwicklung böte enorme Möglichkeiten, um die betriebliche Effizienz zu steigern und für positive Geschäftsergebnisse zu sorgen.

Es scheint so, als wenn Unternehmen, deren CIOs den digitalen Wandel aktiv gestalten, glänzende Perspektiven besitzen. Aber wenn das tatsächlich der Fall ist – wo sollten CIOs konkret anfangen?

„Bei Computacenter führen wir seit mehreren Jahrzehnten komplexe IT-Transformationen durch. Auf Basis dieser Erfahrung ist mir bewusst geworden, dass das Individuum ins Zentrum der Transformation gestellt werden muss", so Andreas Török. „Daran besteht für mich kein Zweifel mehr.“

Die Antwort von Computacenter darauf heißt: 'Digital-Me' – ein ergebnisorientierter Ansatz, um die Geschäftsziele unserer Kunden zu erreichen, indem Mitarbeitern ermöglicht wird, mit den für sie am besten geeigneten digitalen Technologien und Werkzeugen zu arbeiten. „Meiner Ansicht nach geht es bei ‚Digital-Me’ darum, wie wir die IT um Einzelne herum im industriellen Maßstab bauen und entwerfen“, fügt Andreas Török hinzu.

Der industrielle Maßstab sei dabei entscheidend. „Da zwei Personen nicht auf dieselbe Art und Weise arbeiten, müssen bei einem Transformationsprojekt alle Arbeitsweisen berücksichtigt werden. Angesichts von vier oder fünf Generationen, die heutzutage in einem Unternehmen zusammenarbeiten, kann man die digitale Transformation beispielsweise nicht einfach auf eine einzelne demographische Gruppe reduzieren.“

In diesem Kontext verweist er auf Gefahren, die so entstehen könnten: „Die Einführung einer unternehmensweiten Social-Sharing- und Kollaborationsplattform, die auf jüngere Arbeitnehmer zugeschnitten ist, könnte dafür sorgen, dass sich ältere entfremden und unwohl fühlen. Was deshalb in der Hauptsache gebraucht und von digitalen Tools heutzutage auch angeboten wird, ist Flexibilität. Wenn jeder Einzelne sich für genau die Tools und Services entscheiden kann, mit denen er am besten umgehen kann, werden alle Mitarbeiter motiviert, zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Diese Flexibilität kann auch über die Grenzen des Unternehmens hinausgehen. So wie Mitarbeiter dann besser mit Kollegen zusammenarbeiten, können sie sich auch einfacher mit Partnern sowie mit Kunden austauschen. „Die Möglichkeit, auf eine Vielzahl von digitalen Dashboards, Daten und Analysen zuzugreifen, während man beim Kunden vor Ort ist, ermöglicht es zum Beispiel, Informationen effektiver mit einer viel größeren Gruppe von Menschen zu teilen. Das hilft jedem Mitarbeiter, die eigenen Ziele und die des Unternehmens besser zu erreichen.“

Andreas Török ist es außerdem wichtig, einige der wesentlichen Ergebnisse aufzuzeigen, zu denen eine digitale „People first“-Umgebung in Unternehmen beitragen kann.

„Wir können wertvolle Mitarbeiter und Talente besser gewinnen und halten, wenn wir ein Arbeitsumfeld anbieten, das jeder für sich so definieren und an seine Anforderungen anpassen kann, dass es bestmöglich damit arbeiten kann. Wir können Mitarbeitern dadurch Werkzeuge an die Hand geben, um ihre Arbeit schneller, zufriedenstellender und leichter zu erledigen. Wir können Innovationen wesentlich besser vorantreiben. Und die Fähigkeit, mit Kollegen in der ganzen Welt zusammenarbeiten, bringt völlig neue Perspektiven und neue Ideen. Da Kosten immer ein wichtiges Thema sind, ist unsere Fähigkeit, die Ausgaben für Gebäude-, Reise- und Pendlerkosten durch flexiblere Arbeitsweisen zu senken, ein weiterer entscheidender Vorteil dieses Angebots.“

Abschließend fasst Andreas Török 'Digital Me' in einfachen Worten zusammen – nämlich als eine Möglichkeit für CIOs, den Unternehmenserfolg mithilfe ihrer Mitarbeiter zu verbessern. Und das sei es, was am Ende zählt.